THEL Audio-Kabel,
ehrlich und vernünftig
Hohe
audiophile Qualität und Akzeptanz mit relativ kostengünstigen
Fertigungsmethoden - durch einen Kabelaufbau, der im Wesentlichen den wichtigsten
physikalischen Grundsätzen und den meisten Vorlieben unserer Kunden
entspricht - das ist unser Antrieb gewesen, markeneigene Kabel produzieren
zu lassen.
Aber
auch widersprüchliche Kabelaufbauten einiger Hersteller und wesentlich
abweichende elektrische Werte gegenüber deren Angaben haben dazu beigetragen,
eigene Kabel fertigen zu lassen, deren Parameter wir wirklich unter Kontrolle
haben.
Herstellerangaben
von 60pF/m Kabelkapazität bei tatsächlich gemessenen 140pF/m,
oder ähnliche Abweichungen, sind keine Seltenheit.
Absolute
Priorität hat bei unseren Kabeln die lineare Übertragung.
Wenn zehn verschiedene Kabel zehn verschiedene Klangbeurteilungen erhalten,
dann zwingt uns die Logik zu behaupten, dass höchstens nur ein Kabel
davon neutral sein kann. Aber wie kann man das halbwegs zuverlässig
feststellen? Lesen Sie unsere ungewöhnliche Kabeltestmethode,
von der wir den Aufbau unserer THEL-Kabel abhängig gemacht haben.
Silber ist
als Leiter ein sehr beliebtes aber auch teures Material. Es bietet viele
Vorteile. Die meisten spielen sich in der Oberfläche des Leiters ab.
Somit begnügen wir uns mit einer Versilberung der Cu-Oberfläche.
Durch die hohe Litzenzahl ist der Silberanteil verhältnismäßig
hoch. Somit haben wir mit geringen Mehrkosten schon wesentliche Vorteile
erreicht.
Auch
wenn die Vorteile von Silber klanglich umstritten sein sollten, so wird
das "sauerstofffreie" Kupfer (OFC) langfristig vor Verunreinigungen durch
Eindringen von Sauerstoff, usw. bewahrt, da Silber aus der Luft hauptsächlich
Schwefeloxyd aufnimmt (sulfidiziert oder anläuft), wodurch die Leitfähigkeit
nicht nennenswert verringert wird. Silber enthält auch weniger Restsauerstoff
als OFC-Kupfer, und es bietet mit die beste Lötfähigkeit.
Die Kapazität
ist
bei kurzen Verbindungen nicht so wichtig, wie oft beschrieben. Dennoch
sollte sie niedrig sein, da in Folge auch andere Parameter davon profitieren.
Hochwertige Anschluss-Kabel sollten bei größeren Längen
schon einen Wert von weniger als 100pF/m aufweisen, da man zusätzlich
noch eine Kapazität von 5-20pF pro Stecker berücksichtigen sollte.
Für Innenverkabelungen von Geräten ist die Kapazität auf
grund der Länge unwichtig, dort sollte auf eine möglichst dichte
Schirmung geachtet werden, da sich in einem Gerät oft Störquellen,
wie Trafos usw. befinden.
Die Abschirmung
ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Sie soll vor dem
Eindringen elektrischer Felder schützen und das Übersprechen
benachbarter Kabel verhindern. Andererseits muss auch der Austritt elektrischer
Energie weitgehend unterbunden werden. Wichtig bei vielen dicht nebeneinanderliegenden
Kabeln und in Geräten mit elektromagnetischen Störquellen.
Mikrofonie
Die Mikrofonie von Cinchkabeln
ist nicht unerheblich. Das wird durch einen einfachen Versuch belegt. Positioniert
man ein Cinchkabel vor einem Lautsprecher und prüft an den offenen
Enden des Kabels mit einem Oszilloskop die Spannung, so kann man bei vielen
Kabeln erhebliche Spannungsausschläge im Rythmus des Tonsignals feststellen.
Auch gibt es Kabel, die
schon durch bloßes Anfassen und leichtes Bewegen, insbesondere bei
Phonoverbindungen, laute Knistergeräusche im Lautsprecher erzeugen,
wie z.B. das früher von uns gelieferte Kabel "Onyx".
Die Bluecordserie vermindert
durch speziellen Kunststoffaufbau und Abschirmgeflechte diese Effekte sehr
stark.
Der Skineffekt
Der
Skineffekt hat bei 30kHz eine Wirktiefe von ca. 0,5mm und somit bis 1mm
Durchmesser keinen Einfluss.
Bei
Preisvergleichen
ist
zu berücksichtigen, dass wir alle THEL-Kabel direkt von einem Hersteller
für uns anfertigen lassen, der sich auf Ton- und Niederspannungskabel
spezialisiert hat.
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