High-End Potentiometer
T.Hartwig-ELektronik
Blumenweg 3a,  D-34355 Staufenberg
Tel. 05543 - 3317, Fax 05543 - 4266
Mo-Do 10.00-12.00 + 14.00-16.00 Uhr
Ust. ID. Nr.: (VAT) DE 115268023
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Achsen, usw
Anwendungs-
Hinweise für Potis
Testberichte
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Leitplastikpotis CP-2500 und CP-601
Ein audiophiles Meisterwerk  -  Präzision ähnlich einem Stufenpoti
Der audiophile Geist und die technische Leidenschaft der japanischen Firma TKD haben dieses Meisterwerk entstehen lassen.
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Leitplastikpoti CP2500
Eine extragehärtete und geglättete "Super-Conductive-Plastik" Schicht erreicht durch die sehr homogene Oberfläche Spitzenwerte in der Auflösung und sorgt für eine Klangqualität, die dem sogenannten "Stück Draht" so nahe wie möglich kommt. Die in den Grundträger integrierte superglatte Leitplastikschicht bietet außerdem eine sehr homogene Kontaktgabe, wodurch das Klangbild ruhiger und aufgelöster wirkt.

Lasertrimmung. Zusätzlich werden sechs an die Schleifbahn angebrachte Widerstände Stück für Stück lasergetrimmt. Dadurch wird die extrem hohe und gleichbleibende Genauigkeit des Gleichlaufs und der logarithmischen Audio-Kennline erreicht. Somit besitzt das CP-2500 besitzt einen Gleichlauffehler, der deutlich unter der Wahrnehmungsgrenze liegt. Mit den üblichen Herstellungsmethoden ist das bisher nur durch eine aufwändige Handselektion möglich gewesen.
Der Aufbau dieses Potis liefert - physikalisch bedingt - eine ebenbürtige Grundlage für hohe audiophile Qualitäten, wie mechanische Stufenpotis. Soll ein Stufenpoti diese Qualität noch übersteigen, muss es schon mit besonderen Technologien aufgebaut sein, wie z.B. das 41-Stufenpoti von TKD, oder unser 64-Stufenpoti mit außergewöhnlichen Relais.

Drehfeeling. Das Poti hat einen sehr leichten satten Gang, der die Präzision fühlen lässt.

Motorpoti CP2500-M Das Motorpoti wird speziell nach unseren Vorgaben gefertigt.
Bedingt durch die Rutschkupplung hat es ein etwas gedämpfteres Drehgefühl. Bitte darauf achten, dass das Achslager nicht durch einen zu schweren Drehknopf, oder durch zu starken Kabelzug (ab 4-Kanal) an den Anschlüssen belastet wird, da sonst die Rutschkupplung durchdrehen könnte.



Technische Daten CP-2500
B x H x T:
  25 x 25(38) x 27mm
Motorpoti:
25 x 25(38) x 60mm
Achse:
  6 x 10mm
Gewinde:
  9 x 0,75mm
Einbautiefe:
  ca. 33mm (2 Ebenen)
Motorpoti:
ca. 70mm
pro weitere Ebene:
ca. 6mm (=66mm 8 Ebenen)
Gleichlauf bis -40dB:
max +/- 0,3dB*; typ < +/- 0,1dB
Drehzyklen:
  ca. 1.000.000 (Extrahärtung)
max. NF-Spg:
  100V~
Motorspannung:
  3-12V
Motorstrom (drehen/rutschen)
  50/70mA
Drehgeschwindigkeit:
18sec/3V; 8sec/6V

* +/- 0,3dB gilt nur für Stereopoti.
Bei mehr als zwei Ebenen entspricht +/- 0,3dB = 0,6dB max Abweichung zwischen den Ebenen.
Eine Ebene ist die Bezugsebene, die anderen können 0,3dB nach oben oder unten abweichen.
Siehe auch weiter unten
Skizze Innenschaltung
Materialübergänge CP2500
Materialübergänge Stufenpoti

Passiv-Vorstufe

 

Wenn Sie eine  Fernbedienung
für Motorpotis suchen, probieren Sie
es mit folgenden Suchwörtern:
VM121; VM122;
MK161; MK162;
K8057; K8059

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Hinweise zum Gleichlauf

Die Hersteller-Angaben von logarithmischen Potis beziehen sich immer auf einen Dämpfungsbereich bis -40dB !!! (ein hundertstel des Endwertes). Es werden die Spannungen an den Schleifern verglichen. Im Bereich bis -60dB (ein tausendstel des Endwertes) ist der doppelte Fehler zulässig. Im Bereich unter -60dB werden vom Hersteller keine Angaben gemacht und keinerlei Gleichlauf garantiert (technisch nicht möglich). Natürlich ist man aber bemüht, auch hier bestmögliche Werte zu erreichen, was in der Praxis auch zutrifft.

Spezifikationen
Die Potis werden nach unseren Spezifikationen hergestellt mit teilweise höheren Qualitätsanforderungen, als die Standardwerte
des Herstellers es angeben, z.B. durch engere Toleranzvorgaben und spezielle Materialauswahl.
Dies ist bei Preisvergleichen mit anderen Lieferanten unbedingt zu beachten.

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Preise TKD-Poti CP2500
Es sind nur die hier beschriebenen Werte lieferbar
Typ
Wert
 
 
 
 
EUR  o. Motor
Bezeichnung
EUR mit Motor
Bezeichnung
Stereo
10k/log
96,00
2CP-2500 /10
122,00
2CP-2500M /10
Stereo
50k/log
96,00
2CP-2500 /50
122,00
2CP-2500M /50
Stereo
100k/log
96,00
2CP-2500 /100
122,00
2CP-2500M /100
Stereo
250k/log
n. lieferbar
2CP-2500 /250
122,00
2CP-2500M /250
4-Kanal
10k/log
186,00
4CP-2500 /10
212,00
4CP-2500M /10
6-Kanal
10k/log
n. lieferbar
6CP-2500 /10
288,00
6CP-2500M /10
8-Kanal
10k/log
352,00
8CP-2500 /10
378,00
8CP-2500M /10
Logarithmische Audiokurve, d.h. die Abschwächung ist dem Hörempfinden ähnlicher,
als die übliche logarithmische Kurve. 10k/log = 10kilo-Ohm logarithmisch.
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Bitte diese Einbauhinweise der Potis CP2500 und CP601 beachten !!

Betriebsart
Aufgrund der sich überlappenden Mehrschichttechnik der Schleifbahn können die Potis nur gemäß Betriebsart Nr.1 eingesetzt werden und nicht als ohmsche Widerstände, wie in Nr.2 abgebildet. Daher können sie auch nicht mit einem Ohmmeter gemessen werden. Eine Gleichlaufmessung kann nur in der Betriebsart Nr.1 erfolgen, indem am Eingang eine Spannung angelegt wird und dann die Ausgangsspannungen miteinander verglichen werden.

Löten
Auch sollte sehr vorsichtig, möglichst kurz und nicht mit zu hohen Temperaturen gelötet werden, da der Übergang von den Anschluss-Pins auf eine Leitplastikschicht empfindlicher ist, als bei herkömmlichen Potis.



Leitplastikpoti CP601
Gleichlauf typ: +/- 0,3dB. Lieferbar auch als Mono-Version.
Edles Poti mit nahezu gleicher Klangqualität wie das 2CP2500, jedoch ohne trimmbare Einzelwiderstände. Daher kostengünstiger in der Konstruktion. Auch dieses Poti besticht durch seine hohe Klangqualität durch die sehr homogene Leitplastiktechnik. Die Abmesungen sind etwas geringer, als beim CP2500. Die Konstruktion ist jedoch ebenso hochwertig, so dass auch hier für ein super Drehfeeling gesorgt ist bei Knöpfen bis ca. 35mm/30g.
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Der Anwendungbereich erstreckt sich über Lautstärkestellung, oder Pegelstellung, z.B. bei einer Aktivweiche oder Equalizer. Somit wird nahezu jeder Anwendungsbereich für ein High-End-Poti abgedeckt. Eine motorisierte Version ist nicht vorgesehen.
Wir verwenden diese Superserie auch als Zubehör für unsere Aktivweiche SAW

Preise TKD-Poti CP 601
Typ
 Wert
Bezeichnung
Preis
Mono
10k/log
1CP601 / 10klog
33,00 €
Mono
  10k/lin
1CP601 / 10klin
33,00 €




Stereo
  10k/log
2CP601 / 10klog
46,00 €
Stereo
  50k/log
2CP601 / 50klog
46,00 €
Stereo
100k/log
2CP601 / 100klog
46,00 €




Stereo
  10k/lin
2CP601 / 10klin
46,00 €
Stereo
100k/lin
2CP601 / 100klin
46,00 €




6-fach
  10k/log
6CP601 / 10
133,00 €
10k/log = 10kilo-Ohm logarithmisch.      10k/lin = 10kilo-Ohm  linear
Technische Daten
BxH:
16x16mm
Tiefe Mono:
12mm
Tiefe Stereo:
17mm
Tiefe 6-Kan:
40mm
Achse:
6x13mm
Gewinde:
8x0,75mm
17mm
17mm
Dreh-Zyklen:
ca. 100.000
max Spg:
100V~
Gleichlauf bis -40dB
typ 0,3dB; max 0,8dB

Einbauhinweise beachten


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Anwendungs-Hinweise für Potentiometer
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Pinbelegungen von Potis
Beim Austausch eines unserer Potis gegen ein anderes müssen Sie vorher die Pinbelegung feststellen. In den meisten Fällen passen die Potis zwar nicht mechanisch, so dass Sie eventuell mit Litzen einzeln verdrahten müssen, aber die Reihenfolge der Pinbelegungen ist meistens identisch mit der Skizze links. Eventuelle Besonderheiten (z.B. mehr als drei Pins pro Kanal) müssen Sie vorher klären.

Praxistips beim Austausch eines alten Potis
Beim Austausch eines Potis gegen ein neues sollte man in der Regel den bisherigen Wert ablesen können und ein entsprechend neues Poti einsetzen. Man kann den Wert auch ändern, indem man die unten genannten Grundsätze berücksichtigt.

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Gleichlauf
Kaum ein Poti beginnt am Linksanschlag absolut gleichmäßig im Kennlinienverlauf. Beide Kanäle beginnen unterschiedlich. Bei jedem Poti mit hohem Qualitätsanspruch versucht der Hersteller diese Differenzen möglichst so gering zu halten, dass sie nahezu unhörbar sind. Dennoch wird der angegebene Gleichlauf grundsätzlich niemals unterhalb 40 dB Abschwächung garantiert. Natürlich ist man aber bemüht, auch hier bestmögliche Werte zu erreichen, was in der Praxis auch meistens zutrifft.
Welche Gleichlaufabweichung ist hörbar?
Bereits in den 70er Jahren wurden zuverlässige Studien durchgeführt und dokumentiert, um die Grenze der Wahrnehmbarkeit von Fehlern bei der Musik-Übertragung zu ermitteln. (z.B. "Funkschau").
Beim Gleichlauf kam man zu folgennden Ergebnissen: (keine Sinustöne, sondern Musikdarbietung)
0,5 dB konnten weniger als 10% der Teilnehmer wahrnehmen.
1,0 dB konnten mehr als 90% der Teilnehmer wahrnehmen.

Regel-Charakteristik
Wenn sich für Zimmerlautstärke ein Regelbereich ergibt, der sich nur in den ersten Millimetern nach dem Linksanschlag befindet und sich Kanaldifferenzen wie unter einer "Lupe" vergrößern, dann ist das Problem in der Anlage zu suchen und nicht beim Poti !!! (oder man hat fälschlicherweise ein "Lineares" eingesetzt).
"Zimmerlautstärke" sollte sich immer bei ca 9.00 bis 10.00 Uhr Drehwinkel einstellen und die Übersteuerungsgrenze einer Endstufe in der Regel nicht vor der 2.00 oder 3.00 Uhr-Stellung erreicht sein. Wenn nicht, dann ist auch hier der Fehler im Gesamtkonzept zu suchen und nicht beim Poti.
Entweder ist der Wirkungsgrad der Lautsprecher extrem hoch, worauf man versuchen sollte, mögliche Änderungen an den Pegelanpassungen zwischen den Audiogeräten vorzunehmen,
oder irgendwelche Pegelanpassungen zwischen verschiedenen Geräten oder sonstigen NF-Stufen sind sehr ungünstig,
oder man hat von vornherein einen viel zu hohen Signalpegel,
oder mehrere dieser Faktoren treten gleichzeitig auf.
Auf gar keinen Fall kann das Poti die Ursache sein !!!

Hinweise zum benötigten Wert eines Potentiometers.
Der Wert des Potentiometers wird in kilo-Ohm angegeben. Der Verlauf der Spannungsabsenkung verläuft bei einem Lautstärkesteller in klassischen Schaltungen logarithmisch (10klog = 10kilo-Ohm/logarithmisch).
Der Wert beeinflusst nicht merkbar die Lautstärkekennlinie beim Drehen, wenn der Widerstandswert der nachfolgenden Last am Schleifer mindestens den ein- bis zweifachen Wert des Potis aufweist.
Die Höhe des Potiwiderstandes sollte so gering wie möglich sein. Dadurch ergeben sich bessere Werte in Bezug auf Störspannungsabstände usw. Der geringstmögliche Wert richtet sich nach der vorrausgehenden Signalquelle. Diese "sieht" das Poti als Last. Das Poti sollte nicht unter einem Wert von dem 5- bis 10-fachen Wert des Innenwiderstandes der Signalquelle liegen.

Befindet sich das Poti im Eingang einer Schaltung setzt man in der Regel 10k/log ein. Das sollte heute jede Signalquelle treiben können. Es sei denn, mann möchte den Vorverstärker universell gestalten, und auch alte Tuner oder Tonbandgeräte o.ä. anschliessen können. Dann ist ein Wert von 50k bis 100k zu empfehlen.
Ausnahme: Das Poti sitzt zwischen zwei Röhrenstufen. Dann sollte man den vorhandenen oder empfohlenen Wert einhalten, da dieser an den meist relativ höheren Quellwiderstand der vorhergehenden Stufe angepasst sein muss.

Ansonsten kann in Röhrenschaltungen auch ein 10kilo-Ohm Poti bevorzugt werden, wenn es klassisch im Eingang sitzt. Der nachfolgende, meist hohe Widerstand der Röhrenschaltung, hat keinen Einfluss auf die Kennlinie des Potis.