High-End Potentiometer Leitplastik
T.Hartwig-ELektronik Inh. Thomas Hartwig
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Carbon/Silver
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High-End Potentiometer Leitplastik
CP-2500
Ein audiophiles Meisterwerk  -  Präzision ähnlich einem Stufenpoti
Der audiophile Geist und die technische Leidenschaft der japanischen Firma TKD haben dieses Meisterwerk entstehen lassen.
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Leitplastikpoti CP2500
Eine extragehärtete und geglättete "Super-Conductive-Plastik" Schicht erreicht durch die sehr homogene Oberfläche Spitzenwerte in der Auflösung und sorgt für eine Klangqualität, die dem sogenannten "Stück Draht" so nahe wie möglich kommt. Die in den Grundträger integrierte superglatte Leitplastikschicht bietet außerdem eine sehr homogene Kontaktgabe, wodurch das Klangbild ruhiger und aufgelöster wirkt.

Lasertrimmung. Zusätzlich werden sechs an die Schleifbahn angebrachte Widerstände Stück für Stück lasergetrimmt. Dadurch wird die extrem hohe und gleichbleibende Genauigkeit des Gleichlaufs und der logarithmischen Audio-Kennline erreicht. Somit besitzt das CP-2500 besitzt einen Gleichlauffehler, der deutlich unter der Wahrnehmungsgrenze liegt. Mit den üblichen Herstellungsmethoden ist das bisher nur durch eine aufwändige Handselektion möglich gewesen.
Der Aufbau dieses Potis liefert - physikalisch bedingt - eine ebenbürtige Grundlage für hohe audiophile Qualitäten, wie mechanische Stufenpotis.

Drehfeeling. Das Poti hat einen sehr leichten satten Gang, der die Präzision fühlen lässt.

Motorpoti CP2500-M Das Motorpoti wird speziell nach unseren Vorgaben gefertigt.
Bedingt durch die Rutschkupplung hat es ein etwas gedämpfteres Drehgefühl.



Technische Daten CP-2500
B x H x T:
  25 x 25(38) x 27mm
Motorpoti:
25 x 25(38) x 60mm
Achse:
  6 x 10mm
Gewinde:
  9 x 0,75mm
Einbautiefe:
  ca. 33mm (2 Ebenen)
Motorpoti:
ca. 70mm
Gleichlauf bis -40dB:
max +/- 0,3dB; typ < +/- 0,1dB
Drehzyklen:
  ca. 1.000.000 (Extrahärtung)
max. NF-Spg:
  100V~
Motorspannung:
  3-12V
Motorstrom (drehen/rutschen)
  50/70mA
Drehgeschwindigkeit:
18sec/3V; 8sec/6V


Achtung bei Gleichlaufmessungen !!
Dieses Potiserie kann nicht mit einem Ohmmeter gemessen werden !!!
Siehe weiter unten bei "Einbauhinweise"

+/- 0,3dB gilt nur für Stereopoti.
Bei mehr als zwei Ebenen entspricht +/- 0,3dB = 0,6dB max Abweichung zwischen den Ebenen.
Eine Ebene ist die Bezugsebene, die anderen können 0,3dB nach oben oder unten abweichen.
Siehe auch weiter unten

Maßzeichnung o.Motor
Maßzeichnung m.Motor
Skizze Innenschaltung
Materialübergänge CP2500
Materialübergänge Stufenpoti

Fernsteuer-Set
leider nicht im Programm.
Empfehlungen können wir keine
geben, da sich das Angebot
ständig ändert. Probieren Sie
es mit folgenden Suchwörtern:
VM121; VM122;
MK161; MK162;
K8057; K8059

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Hinweise zum Gleichlauf

Die Hersteller-Angaben von logarithmischen Potis beziehen sich immer auf einen Dämpfungsbereich bis -40dB !!! (ein hundertstel des Endwertes). Es werden die Spannungen an den Schleifern verglichen. Im Bereich bis -60dB (ein tausendstel des Endwertes) ist der doppelte Fehler zulässig. Im Bereich unter -60dB werden vom Hersteller keine Angaben gemacht und keinerlei Gleichlauf garantiert (technisch nicht möglich). Natürlich ist man aber bemüht, auch hier bestmögliche Werte zu erreichen, was in der Praxis auch zutrifft.

Spezifikationen
Die Potis werden teilweise nach Spezifikationen mit höheren Qualitätsanforderungen gefertigt , als die Standardwerte
des Herstellers es angeben, z.B. durch engere Toleranzvorgaben usw.
Dies ist bei Preisvergleichen zu beachten.

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Preise(inkl. Mwst)
Februar Sonderangebot
Es sind nur die hier beschriebenen Werte lieferbar
Typ
Wert
 
*Restbestand
Motorpotis im Abverkauf
 
 
EUR  o. Motor
Bezeichnung
EUR mit Motor
Bezeichnung







Stereo
10k/log
96,00
2CP-2500 /10
122,00
2CP-2500M /10
Stereo
50k/log
96,00
2CP-2500 /50
122,00  105,00*
2CP-2500M /50
Stereo
100k/log
96,00
2CP-2500 /100
122,00  105,00*
2CP-2500M /100
Stereo
250k/log
n. lieferbar
2CP-2500 /250
122,00  105,00*
2CP-2500M /250
Logarithmische Audiokurve, d.h. die Abschwächung ist dem Hörempfinden ähnlicher,
als die übliche logarithmische Kurve. 10k/log = 10kilo-Ohm logarithmisch.
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Bitte diese Einbauhinweise der Leitplastik-Potis beachten !!
Betriebsart
Aufgrund der sich überlappenden Mehrschichttechnik der Schleifbahn können die Potis nur gemäß Betriebsart Nr.1 eingesetzt werden und nicht als ohmsche Widerstände, wie in Nr.2 abgebildet. Daher können sie auch nicht mit einem Ohmmeter gemessen werden. Eine Gleichlaufmessung kann nur in der Betriebsart Nr.1 erfolgen, indem am Eingang eine Spannung angelegt wird und dann die Ausgangsspannungen miteinander verglichen werden.

Löten
Auch sollte sehr vorsichtig, möglichst kurz und nicht mit zu hohen Temperaturen gelötet werden, da der Übergang von den Anschluss-Pins auf eine Leitplastikschicht empfindlicher ist, als bei herkömmlichen Potis. Die Temperatur sollte auch nicht zu niedrig sein, da der Lötvorgang dann zu lange dauern kann. Die richtige Temperatur hängt also mehr von den eigenen Löterfahrungen ab.


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Anwendungs-Hinweise für Potentiometer
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Pinbelegungen von Potis
Beim Austausch eines unserer Potis gegen ein anderes müssen Sie vorher die Pinbelegung feststellen. In den meisten Fällen passen die Potis zwar nicht mechanisch, so dass Sie eventuell mit Litzen einzeln verdrahten müssen, aber die Reihenfolge der Pinbelegungen ist meistens identisch mit der Skizze links. Eventuelle Besonderheiten (z.B. mehr als drei Pins pro Kanal) müssen Sie vorher klären.

Praxistips beim Austausch eines alten Potis
Beim Austausch eines Potis gegen ein neues sollte man in der Regel den bisherigen Wert ablesen können und ein entsprechend neues Poti einsetzen. Man kann den Wert auch ändern, indem man die unten genannten Grundsätze berücksichtigt.

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Gleichlauf
Kaum ein Poti beginnt am Linksanschlag absolut gleichmäßig im Kennlinienverlauf. Beide Kanäle beginnen unterschiedlich. Bei jedem Poti mit hohem Qualitätsanspruch versucht der Hersteller diese Differenzen möglichst so gering zu halten, dass sie nahezu unhörbar sind. Dennoch wird der angegebene Gleichlauf grundsätzlich niemals unterhalb 40 dB Abschwächung garantiert. Natürlich ist man aber bemüht, auch hier bestmögliche Werte zu erreichen, was in der Praxis auch meistens zutrifft.
Welche Gleichlaufabweichung ist hörbar?
Bereits in den 70er Jahren wurden zuverlässige Studien durchgeführt und dokumentiert, um die Grenze der Wahrnehmbarkeit von Fehlern bei der Musik-Übertragung zu ermitteln. (z.B. "Funkschau").
Beim Gleichlauf kam man zu folgennden Ergebnissen: (keine Sinustöne, sondern Musikdarbietung)
0,5 dB konnten weniger als 10% der Teilnehmer wahrnehmen.
1,0 dB konnten mehr als 90% der Teilnehmer wahrnehmen.

Regel-Charakteristik
Wenn sich für Zimmerlautstärke ein Regelbereich ergibt, der sich nur in den ersten Millimetern nach dem Linksanschlag befindet und sich Kanaldifferenzen wie unter einer "Lupe" vergrößern, dann ist das Problem in der Anlage zu suchen und nicht beim Poti !!! (oder man hat fälschlicherweise ein "Lineares" eingesetzt).
"Zimmerlautstärke" sollte sich immer bei ca 9.00 bis 10.00 Uhr Drehwinkel einstellen und die Übersteuerungsgrenze einer Endstufe in der Regel nicht vor der 2.00 oder 3.00 Uhr-Stellung erreicht sein. Wenn nicht, dann ist auch hier der Fehler im Gesamtkonzept zu suchen und nicht beim Poti.
Entweder ist der Wirkungsgrad der Lautsprecher extrem hoch, worauf man versuchen sollte, mögliche Änderungen an den Pegelanpassungen zwischen den Audiogeräten vorzunehmen,
oder irgendwelche Pegelanpassungen zwischen verschiedenen Geräten oder sonstigen NF-Stufen sind sehr ungünstig,
oder man hat von vornherein einen viel zu hohen Signalpegel,
oder mehrere dieser Faktoren treten gleichzeitig auf.
Auf gar keinen Fall kann das Poti die Ursache sein !!!

Hinweise zum benötigten Wert eines Potentiometers.
Der Wert des Potentiometers wird in kilo-Ohm angegeben. Der Verlauf der Spannungsabsenkung verläuft bei einem Lautstärkesteller in klassischen Schaltungen logarithmisch (10klog = 10kilo-Ohm/logarithmisch).
Der Wert beeinflusst nicht merkbar die Lautstärkekennlinie beim Drehen, wenn der Widerstandswert der nachfolgenden Last am Schleifer mindestens den ein- bis zweifachen Wert des Potis aufweist.

Die Höhe des Potiwiderstandes sollte so gering wie möglich sein. Dadurch ergeben sich bessere Werte in Bezug auf Störspannungsabstände usw. Der geringstmögliche Wert richtet sich nach der vorrausgehenden Signalquelle. Diese "sieht" das Poti als Last. Das Poti sollte nicht unter einem Wert von dem 5- bis 10-fachen Wert des Innenwiderstandes der Signalquelle liegen (nicht zu verwechseln mit dem minimalen Lastwiderstand, dieser kann bedenkenlos angeschlossen werden.)

Befindet sich das Poti im Eingang einer Schaltung setzt man in der Regel 10k/log ein. Signalquellen können normalerweise 2kOhm bis 10kOhm treiben. Es sei denn, mann möchte den Vorverstärker universell gestalten, und auch alte Tuner oder Tonbandgeräte o.ä. anschließen können. Dann ist ein Wert von 50k bis 100k zu empfehlen.
Ausnahme: Das Poti sitzt zwischen zwei Röhrenstufen. Dann sollte man den vorhandenen oder empfohlenen Wert einhalten, da dieser an den meist relativ höheren Quellwiderstand der vorhergehenden Stufe angepasst sein muss.

Ansonsten kann in Röhrenschaltungen auch ein 10kilo-Ohm Poti bevorzugt werden, wenn es klassisch im Eingang sitzt. Der nachfolgende, meist hohe Widerstand der Röhrenschaltung, hat keinen Einfluss auf die Kennlinie des Potis.