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Hier finden Sie in chronologischer Reihenfolge Auszüge aus allen 50 Testberichten,
die über unsere Produkte seit 1992 erschienen sind.
Die vollständigen Berichte entnehmen Sie bitte den jeweiligen Zeitschriften-Ausgaben,
von denen Sie viele bei den Verlagen noch nachbestellen können.
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2010 - 2014
2006 - 2009
2002 - 2005
1992 - 2001
. .  . . . .  . 14 2001 Endstufe IQ-Amp 6-Kan
  40 2009 Endstufe AccuSound-30 27 2005 SAW in Aktivbox 13 2001 Netzfilter
  39 2009 Vorstufe VX-K 26 2005 Rö-Phonovorstufe RVPH 12 2001 SAW/AccuSound-Subw.
  38 2009 Filter UKF und VZK 25 2005 MC-Übertrager MC-4 11 2001 Vorstufe VX-Pro2000
50 2014 Stufenpoti 64-HD 37 2008 SAW / Filter in Aktivbox 24 2005 Röhren-Endstufe Supertube 10 2000 SAW in 3-Kanal Endstufe
49 2013 Sub-Sat-Modul SSC-7 36 2008 Endstufe AccuSound 100 23 2005 Leitplastikpoti (St-play)
9
1999 Aktiv-Subwoofer
48 2013 Subsonicfilter HQ-Sub 35 2007 Passiv-Vorstufen mit TKD 22 2004 Leitplastikpoti (HH)
8
1998 Phonovorstufe Majestic
47 2012 Passiv-Vorstufe mit TKD 34 2007 Phonovorstufe Phono-X 21 2004 Vorstufe VX-Pro 6-Kan
7
1998 Vorstufe VX-Pro
46 2011 TKD 41-Stufenpoti 33 2007 Phonovorstufe Phono-M 20 2004 Aktivweiche SAW
6
1997 Drehstrom-Netzteil
45 2011 Volumen-Korrektur VZK-HH 32 2006 Equalizer im Subwoofer 19 2003 Endstufe AccuSound-100
5
1996 Phonovorstufe VX-5021P
44 2010 Volumen-Korrektur VZK-K&T 31 2006 Glimmer.X und KP-Kond. 18 2003 Equalizer TC-2000 (St)
4
1995 Endstufe AccuSound-100
43 2010 Netzfilter-Zetrale 30 2006 Vorstufe VX-D 17 2002 Equalizer TC-2000 (HH)
3
1994 Aktivweiche SAW 3
42 2010 Variabler Phono-Entzerrer 29 2006 Röhrenvorst. RVEC (K&T) 16 2002 Phonovorstufe VP2000
2
1994 Blei-Akku-Netzteile
41 2010 Equalizer EQ1-HQ 28 2006 Röhrenvorst. RVEC (HH) 15 2002 Röhrenvorstufe RV-SN
1
1992 Subwoofer-Modul AS300
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2014
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50
Hiermit ist der fünzigste redaktionelle Bericht erreicht worden
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50Stufenpoti 64-HD in Passiv-Vorstufe   HOBBY-HiFi 5/2014
(In diesem Bericht wird eher die passive Verstärkung des Übertragers zum Thema gemacht)

Weniger ist mehr, das gilt unter High-End Audiospezialisten als Patentrezept für guten Klang...  Im Prinzip klappt das, nur der Komfort könnte auf der Strecke bleiben. Hier bietet THEL alle Komponenten, die man für eine höchstwertige Lösung braucht.

Thomas Hartwig entwickelte einen Stufenschalter mit sechs Relais und höchpräzisen TKD-Widerstands-Spannungsteiler. Als elektronischer Umschalter zwischen vier Signaleingängen kommt der elektronische Drucktastensatz DTAG-4 zum Einsatz mit den gleichen hochwertigen Relais

Fazit
Mit den THEL Komponenten gelingt die Realisierung einer kompromisslos hochwertigen passiven Vorstufe.
Klanglich ist diese Lösung prinzipbedingt jedem Vorverstärker überlegen.




2013
 
49Subwoofer-Satelliten-Modul   HOBBY-HiFi 6/2013

Das spielfertige Modul stellt eine analoge Aktivweiche mit umfangreichen Zusatzfunktionen für die Ansteuerung von Subwoofern und Satelliten zur Verfügung

Die Subwooferfilterung erfolgt über ein Tiefpassfilter mit der idealen Flankensteilheit von 24dB/Okt. ...Die Satellitenausgänge werden mit 12dB/Okt. hochpassgefilter - die technisch korrekte Auslegung, da Satellitenlautsprecher weitere 12dB/Okt über ihre akustische Grenzfrequenz beisteuern. Diese Auslegung entspricht den aktuellen Anforderungen an ein Heimkinosystem nach THX-Vorgaben....  Sie sichert symmetrische 24dB/-Flanken für Subwoofer und Satelliten.  ...es gelingt die Ausfilterung raumakustischer Phänomene.   ...Filter präzse umschaltbar.

Fazit
Thel liefert mit dem SSC-7 eine Frequenzweiche mit allen Einstelloptionen, die man sich nur wünschen kann. Der Aufbau ist blitzsauber und mit hochwertigen Bauteilen realisiert - das perfekte Subwoofer-Satelliten-Filter.



48Subsonic-Filter HQ-Sub 5. Ordnung   HOBBY-HiFi 5/2013

Mit einer aktiven Frequenzgangentzerrung am unteren Ende des Übertragungsbereichs bietet sich eine hoch attraktive Möglichkeit, um aus einem Lautsprecher oder Subwoofer tiefstmöglichen Bass herauszukitzeln. Ein möglichst steiles Subsonicfilter sorgt dafür, dass die Pegelfestigkeit nicht unnötig eingeschränkt wird. Mit dem Filtermodul HQ-Sub bietet THEL beide Möglichkeiten.

Ein herkömmliches Filter 4. Ordnung bietet am Übergang vom Durchlass- in den Sperrbereich einen wesentlich flacheren Frequenzgang als das im HQ-Sub realisierte Fiter 5. Ordnung.  ...die Filterkurve ist auf maximales Trennverhalten optimiert. ...die Veränderung der Filtergüte hat keinen Einfluss auf die Lautstärke im Durchlassbereich. Das ist keine Selbstverständlichkeit; bei manchen Filtern greifen beide Parameter ineinander. ... in jeder Einstellung gelingen identische Kurvenformen. 

Fazit
HQ-Sub erprobten wir mit unserem Subwooferprojekt "Roy" und mit Capella 208 (im selben Heft). In beiden Fällen stellte sich eine frappierend gesteigerte Präzision des Tiefbasses ein ...ohne die geringste Einbuße an Druck oder Volumen.  ...ob Kontrabass oder Trommel, Großes Orchester oder Kammerkonzert, immer war der Vorteil unüberhörbar und mit keinerlei Nachteil verbunden.  ... der Nutzen des HQ-Sub ist erheblich.
Aus Projekt "Roy":
Das Modul HQ-Sub passt perfekt zum Subwoofer ROY und ermöglicht die Absenkung der unteren Grenzfrequenz von 30 auf 22 Hertz. Unterhalb der Grenzfrequenz fällt die Wiedergabekurve atemberaubend schnell ab. Die Messung zeigt eine Steilheit (akustisch) von mehr als 60dB pro Oktave, also 10. Ordnung.


 
2012
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47Testbericht komplett als PDF

Passiv-Vorstufe mit Übertrager  HiFi-Stars 14(März-Mai 2012)

... sie präsentiert die Musik bestechend lebendig, hält sich selbst raus, reicht durch, was geboten wird...
Sie schafft es, sich unabhängig von der Musikgattung, quasi unhörbar zu machen.

Für Puristen, denen eine Signalquelle nicht ausreicht, bietet sich mit der passiven THEL-Vorstufe eine bestechende Möglichkeit, ihren Anforderungen gerecht zu werden. Irgendwie geartete wiedergabeseitige Kompromisse waren nicht feststellbar, das TKD-Edel-Poti ist zweifelsfrei eines der besten seiner Art. Mehr klangliches Understatement geht wohl kaum: Dieser passive "Pre" ist ein musikalischer Aktivist erster Güte.



2011
46Testbericht komplett als PDF

TKD 41-Stufenpoti   HiFi-Stars 13 (Dez. 2011-Feb. 2012)  Es geht immer was...!

Auf der Suche nach dem besten Klang, bei geringsten Widerständen im Signalweg, kommt man als interessierter Hifianer unweigerlich irgendwann auf die Bauteilequalität zu sprechen. ...die besten bekannten Potis kommen von Alps sowie Penny and Giles.  ...hier besteht der Spannungsteiler aus einem elektrisch nicht leitenden Träger, auf dem ein Widerstandsmaterial aufgebracht ist.... ein beweglicher Gleitkontakt, der den festen Gesamtwiderstand in zwei Teilwiderstände aufteilt. Die elektrisch bessere, weil kontaktsicherere Konstruktion ist allerdings ein Poti, das mit einem Stufenrastwerk ausgestattet ist. Und genau dies gibt es von TKD.

Das Poti mit Kontakten aus reinem Feinsilber ist für Fans der Feinmechanik schon allein ein Fest für das Auge. Die Funktion ist ebenso simpel wie genial. ...in Verbindung mit dem Präzisionsrastwerk ist hier ein handwerkliches Kleinod entstanden, das allein schon beim Ansehen für flaches Atmen beim Autor sorgt.

Klanglich?
Kurzum: ein Volltreffer. Eine deutlich bessere, weil feinere Durchzeichnung der Musik ist gleich bei den ersten Tönen zu vernehmen. Jegliches Hörereignis wird sehr räumlich, überzeugt zeitlich und eigenschaftlich durch subjektive Parameter, wie z.B. Klangfarbe, Durchsichtigkeit und perfekt anpaßbare Lautheit. Am schönsten ist jetzt, immer wieder auch ganz leise zu hören - quasi in die Musik hineinzukriechen. Die auditive Wahrnehmung hat derart zugenommen, daß es schon fast mit Kopfschütteln zu vermerken ist, mit welch' verhältnismäßig geringem Bauteileaufwand an der richtigen Stelle ein derart verbessertes klangliches Geschehen zu erreichen ist.

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45Volumen- Zeitkorrektur   HOBBY-HiFi 5/2011
Mit seinem durchdachten Sortiment von Elektronikmodulen bietet Thomas Hartwig den idealen Grundstoff für Audio-Enthusiasten. Die Module ermöglichen den Aufbau einer Subwooferendstufe auf High-End-Niveau.

Zwei Korrektufilter arbeiten beim VZK Hand in Hand: Ein Filter hebt den Frequenzbereich um bis zu 16dB an, das zweite senkt einen anderen um maximal 5 dB ab. Somit lässt sich auch ein Überschwinger ausbügeln.

Fazit
Die Modularität des THEL-Systems ermöglicht dem Anwender nur die Baugruppen zu verwenden, die er benötigt, um eine auf seine Bedürfnisse abgestimmte Verstärkerelektronik mit High-End-Anspruch aufzubauen



2010
44Volumen- Zeitkorrektur   Klang und Ton 1/2011
Moderne Zeiten: Elektronik wird ein immer wichtigerer Bestandteil eines Lautsprechersystems. Ein besonders interessantes Hilfsmittel für Lautsprecher hat Thomas Hartwig entwickelt.

Das Mustergerät ist ein ziemlich luxuriöser Aufbau. Man kann das Modul als Vorverstärker einsetzen, da es über eine Grundverstärkung verfügt.

Fazit
Bereits der erste Versuch mit diesem Gerät zeigt, dass wir es hier mit einem mächtigen Werkzeug zu tun haben, und wir überlegen derzeit, ob wir nicht mal ein Projekt realisieren sollten....  die Möglichkeiten sind verlockend.



43Netzfilter-Zentrale   HiFi-Stars 09 (Dez. 2010-Feb. 2011)
Aufbau unauffällig und praktisch, aber alles sehr zweckdienlich und zudem sehr stabil und wertig aufgebaut.

THEL bietet dem störungsgeplagten Anwender drei Filtergrößenan, die qualitätsgefertigt komplett verkapselt und zweistufig aufgebaut sind. Es ist wichtig zu wissen, dass diese passiven Filter in beiden Richtungen wirken. Es werden Störungen vom Netz zum Gerät gedämpft - und umgekehrt.

Auf den Punkt gebracht
...ist sauber aufgebaut, entspricht allen Anforderungen und ist dazu preiswert.   ...gerade Störungen im unmittelbaren Umfeld der Anlage - soweit es sich um Netzstörungen handelt - kann das THEL Netzfilter deutlich entschärfen.



42Variable Phono-Entzerrung EQ-12   Klang und Ton 6/2010
Eigentlich ist THELs Phono-M nicht mehr als eine gute, bezahlbare Phonovorstufe. Mit der neuesten Erweiterung aber wird sie für Freunde alter Platten geradezu unverzichtbar

...zuerst musste die THEL Phonovorstufe "ganz normal" ran, also ohne die Filtereckfrequenzen zu verbiegen. Und dabei machte sie eine ausgezeichnete Figur: Sie tönt ausgewogen, mit ordentlicher grobdynamischer Potenz und viel Gespür für Kleinigkeiten. Ihr Rauschverhalten ist tadellos, die Eigengeräusche gehen im Rillenrauschen auch guter Schallplatten komplett unter. Ihr Bassbereich ist von der knorrigen Sorte, in den Höhen klingt sie betont sauber, ohne künstlichen Glanz.
Kommt die variable Entzerrung ins Spiel, ändert sich das Bild. Und zwar genau in die Richtung, in die man es haben will... Die Filter greifen genau in den Bereichen, "wo es weh tut".
...Meiner Meinung nach ein Werkzeug, das keinesfalls der Widergabe historischer Schallplatten vorbehalten bleiben sollte, auch moderne Produktionen profitieren von den Einstellmöglichkeiten. Heutzutage wird soviel Mieses in die Rille gepresst, dass ein beherzter Dreh an den Schaltern wahre Wunder wirken kann.

Fazit
Funktioniert hervorragend uns ist zu diesem Preis praktisch konkurrenzlos: Thels variabler Entzerrer löst viele Probleme nicht nur historischer Plattenaufnahmen.



41Parametric-Equalizer EQ1-HQ   HOBBY HiFi 6/2010
Lautsprecherchassis verhalten sich selten so fehlerfrei, wie sich das jeder Anwender natürlich wünscht. In passiven Frequenzweichen treten dann Saug- und Sperrkreise in Aktion. In einem aktiven Lautsprecherkonzept werden dafür parametrische Equalizer benötigt. Thel liefert für diesen Zweck ein flexibel konfigurierbares Modul.

...das Equalizermodul wartet mit einem audiophilen Schaltungkonzept auf. Die Korrekturschaltkreise liegen nicht im Signalweg... Das wertet Hartwig als Beweis für die klangliche Unschuld - vollkommen zu Recht.

Messergebnisse
...Die Staffelung der 16 Schalterstellungen ist so fein, dass von seltenen Ausnahmefällen abgesehen die Potis für die Feineinstellung nicht berücksichtigt werden müssen. Die Einstellung von Amplitude und Bandbreite gelingt feinfühlig. Die Parameter sind voneinander perfekt entkoppelt, sie beeinflussen sich gegenseitig nicht im Mindesten.

Fazit:Das parametrische Equalizermodul ermöglicht die präzise Korrektur von Frequenzgangfehlern an Lautsprechern wie auch die Behebung raumakustischer Probleme. Sofern akustische Messtechnik verfügbar ist (z.B. ARTA, s. HOBBY-HiFi 3/2007), gelingt damit der Aufbau aktivgefilterter Lautsprechersysteme in höchster Qualität.



2009
39+40Kompaktvorstufe VX-K und Endstufe AccuSound30
                                  HOBBY HiFi 6/2009
Interne Klangregelung identisch mit Einzelmodul TCF-3
Klangregelungen sind unter Audiophilen verpönt: Bässe und Höhen "reinzudrehen" mag in gewissen Kreisen als schick gelten, der wahre Musikliebhaber wendet sich mit Grausen ab. Jetzt präsentiert THEL einen audiophilen Einplatinen-Vorverstärker, der über eine Klangregelung für Bässe, Mitten und Höhen verfügt.

Besserer Klang dank Klangregler. Die Thel'schen Klangregler reichen weit über das Kurieren tonaler Schwächen hinaus. Sie eröffnen Perspektiven, passiven Weichen eine Schlankheitskur zu verordnen...
Der Einsatz von Breitbändern gelingt dank der Mitteltonregelung häufig ohne passive Korrekturglieder.

Endstufe im Vorstufengehäuse. Zwei AccuSound 30 Module passen einschließlich 160VA-Trafo und Leistungsnetzteil SPR 8.2 in das gleiche Gehäuse wie die Vorstufe... Beide Geräte durften zuerst im Messlabor ihre Qualitäten zeigen... Die Leistungsmessung liegt deutlich über der Herstellerangabe...41/78W statt 30/50W (8/4Ohm). Erst ab zwei Ohm limitiert die Stromversorgung die Leistung...auf 57Watt ...zwei Ohm Last ist also durchaus möglich.

Klangeindrücke
...die Bassanhebung wurde so forciert, dass die Tendenz zu dem etwas substanzlos wirkenden Bass eines Mini-Monitors aufgehoben wurde. ...der akustische Bass knarzte abgrundtief und die Kirchenorgel grollte so gewaltig, wie man es einem Regallautsprecher niemals zutrauen würde... Was das Gespann zum besten gab, war vom allerfeinsten: Vorzüglich klar durchzeichnete Klangstrukturen spielten sich in einem weiten und tiefen Raum ab. Stimmen wirkten vorbildlich plastisch und natürlich. In den Höhen war eine ausgesprochene angenehme Lebhaftigkeit zu spüren.

Fazit: Mit seiner ausgesprochen flexibel konfigurierbaren Klangregelung bietet der VX-K erstaunliche Möglichkeiten zur Klangbeeinflussung... Klanglich spielten sowohl VX-K als auch AccuSound 30 auf bemerkenswert hohem Niveau, sie bieten audiophile Qualitäten zu einem erfreulich günstigen Preis.

(Anmerkung: Die Endstufe AccuSound 30 ist nicht mehr im Programm und kann durch die elektrisch identische AccuSound 40 - mit jedoch anderen Abmessungen - ersetzt werden)





38Korrekturfilter UKF-3 und VZK-3   HOBBY HiFi 2/2009
Aktivlautsprecher sind in der Theorie eine feine Sache, scheitern in der Praxis aber häufig an den Unzulänglichkeiten der Schallwandler. THEL weist mit zwei speziellen Korrekturfiltern einen interessanten Ausweg aus diesem Dilemma.
Wir erprobten es (VZK-3) anhand des in ein 25-Liter-Gehäuse eingebauten Reckhorntieftöners W130, der wegen seiner hohen Gesamtgüte um 100 Hertz herum einen deutlichen Tieftonbuckel ausbildet und bereits unter 60 Hertz abfällt. Innerhalb weniger Sekunden hatten wir die Einstellung gefunden, die seinen Frequenzgang linearisiert und bis unter 30Hz ausdehnt.  ...die Tieftonwiedergabe wird um bis zu einer Oktave erweitert.
Fazit: Mit UKF-3 und VZK-3 gelingen Aktivlautsprecher endlich ohne Kompromisse. Dank höchstwertiger OPs genügen sie höchsten audiophilen Ansprüchen.
Einem aktiven Lautsprechersystem auf Referenzniveau steht jetzt nichts mehr im Weg.


2008
37Aktivweiche SAW und Korrekturfilter in Aktivbox Jeannie
                   HOBBY HiFi 6/2008
Ganz im Gegensatz zum Flaschengeist Jeanie zaubert Klaus Lorenz, Entwickler des Lautsprechers Jeani, einen höchst bezaubernden (Klang-) Körper nicht aus einer Flasche, sondern aus zierlichen Standboxen heraus. Die Neuauflage seiner Aktiv-Elektronik würzte er mit raffinierten Schaltungsfinessen.

Mit Abstand das wichtigste Element jedes Aktivlautsprechers ist die aktive Frequenzweiche. Wie bei den Endstufen machte Lorenz auch hier eine Anleihe bei THEL. ...Die 2005er Version nutzte einen Hochpasskondensator zum Tieftöner (GHP-Bauweise). ...Die Korrekturmaßnahme wird jetzt vor die Endstufe verlagert...

Klang: Ein Anwinkeln zur Hörposition war nicht erforderlich. Tonal ist Jeani über jeden Zweifel erhaben - wäre dem nicht so, ließe es sich dank der Einstelloptionen richten. Bässe haben Wucht und Tiefgang, ohne auch nur im Mindesten aus dem Ruder zu laufen. Die Höhen gelingen seidig, sanft und unaufgeregt, trotzdem vorbildlich klar durchzeichnet und voller feinster Details. Jeani baut eine blitzsauber aufgeräumte musikalische Bühne auf. Die räumliche Darstellung gelingt absolut souverän. Nicht weniger beindruckend der große Dynamikbereich. Bei beachtlichem Pegelniveau bleiben alle ihre positiven Eigenschaften erhalten, nichts gerät aus dem Ruder.
Fazit: Lange hatten Aktivlautsprecher bei Selbstbauern einen schweren Stand - zu Recht, fehlten doch die feinfühligen Möglichkeiten zur Klangabstimmung, die die passive Schaltungstechnik bietet. Mit Jeani und ihrer famosen Aktivweiche sieht das ab sofort anders aus - endlich gelingen perfekte Lautsprecherabstimmungen auch auf aktiver Basis.
...Bessere Aktivlautsprecher sind momentan nicht in Sicht.



36Endstufe AccuSound 100    Doppelmonoblock   HOBBY HiFi 4/2008
Vermeintlich Perfektes noch besser zu machen war schon immer die Lieblingsbeschäftigung des Elektronikspezialisten Thomas Hartwig. Diesmal nahm er sich sein Endstufenkraftwerk AccuSound 100 vor.

Das Endstufenmodul ermöglicht den Bau von Mono-, Stereo- und Mehrkanalendstufen sowie Aktivmodulen für Lautsprecher (HH 3/2004). Die Ausgangsleistung legt der Anwender durch die Wahl der Spannungsversorgung selbst fest. An den klanglich entscheidenden Stellen setzt Hartwig KP-Kondensatoren ein. Geringere Verlustwerte und 200-fach höhere Leitfähigkeit gegenüber herkömmlichen MKP-Kondensatoren wirkt sich positiv auf das klangliche Ergebnis aus.

Klang: Vom ersten Moment an überzeugte die AccuSound mit einem ungemein kraftvollen Auftritt. Gleichzeitig straffe und voluminöse Bässe, darüber ein ausnehmend klarer und feinnervig durchzeichneter Mittelhochtonbereich - das hatte große Klasse.  ...Ihr gelingt ein überragend weiträumiger Aufbau der musikalischen Bühne mit frappierend realistischer Staffelung der Stimmen und Instrumente. Selbst feinste Details werden zur Selbstverständlichkeit.
...ein perfektionistischer Aufbau mit hoher Betriebs- und Nachbausicherheit.  Elektronikselbstbau auf höchstem Niveau - So macht Verstärker bauen Spaß.

Weitere Testberichte
der AccuSound 100
19952003



2007
35Passiv-Vorstufe mit TKD-Potis und Übertrager     HOBBY HiFi 4/2007
Sie kommen dem high-endigen Ideal mit minimalem Aufwand schon verdammt nah. Die THEL-Audioworld bietet für diese Strategie höchstwertige Lösungen. Wie schlagen sich die passiven im Vergleich mit den aktiven Vettern?

Für den Hörvergleich rekrutierte HOBBY HiFi den hoer-wege DAC-UP und die Thel'schen Röhrenendstufen Supertube 88, die es mit den Superlautsprechern Optimum aus HH 5/2006 zu tun bekamen.
Staraufstellung war die akkuversorgte Vorstufe von THEL.

Klang:
Poti 2CP2500 - Während klanglich keine Unterschiede zur Akkuvorstufe auszumachen waren, fügte der Passivling eine Eigenschaft hinzu: Leben. Das Klangbild wirkte leichter, selbstverständlicher, spielerischer.
Noch einen erstaunlichen Schritt weiter gind das TKD-Stufenpoti. Optimale Tiefenstaffelung, überzeugende räumliche Darstellung. In Verbindung mit der sprühenden Lebendigkeit war die passive der aktiven insgesamt überlegen.
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Weitere Berichte Passiv-Vorstufen:
2005/2004



34Phono-Vorstufe Phono-X     HOBBY HiFi 2/2007
Mit der Phono-X stellt Thomas Hartwig eine Phono-Platine vor, bei deren Entwicklung er die Auswahl von Bauteilen und Schaltung auf die Spitze trieb. Dem Design seiner Phono-X gibt er das Prädikat "endgültig".

Das wichtigste messtechnische erfassbare Kriterium ist zweifellos die RIAA-Kurve. Die Phono-X läuft in dieser Disziplin zur Hochform auf. ...im klanglich relevanten Bereich von 50Hz bis 30kHz liegt die Schwankungsbreite unterhalb von phänomenalen 0,05dB. In Sachen Pegelfestigkeit lässt sich die Phono-X kaum beeindrucken. ...Selbst bei dem zehnfachen Eingangssignal eines MM-Tonabnehmers steigt der Klirr nicht an...

Klang: Die Phono-X setzt den Thel'schen Phonovorstufen die Krone auf. Selbst die bekannt guten Phonovorstufen aus vergangenen Testläufen warten nicht mit der Dynamik, Präzision und Mühelosigkeit auf...
Schon das Anreißen einer Gitarrensaite macht diese Vorstufe zu einem unerhöhrt facettenreichen Vorgang, das Spiel der drei Gitarren-Virtuosen Al Di Meola, John McLaughlin und Paco de Lucio auf 'Friday Nights in San Francisco" zu einem nicht enden wollenden Feuerwerk der Sinne.
Mit dieser unerhört exakten Signalverarbeitung geht eine überragend weite und tief reichende räumliche Darstellung einher.
...Künstler agieren zum Greifen realistisch vor, zwischen und hinter den Lautsprechern, ja sogar seitlich außerhalb der Stereobasis.
Mit der Phono-X hebt Thomas Hartwig die Qualität der Reproduktion von Musik aus der Rille auf ein neues Level.



33Phono-Vorstufe Phono-M     HOBBY HiFi 1/2007
Es muss nicht immer teuer sein und High-End draufstehen, wenn High-End drin ist: Thel zeigt mit dem vergleichsweise preisgünstigen Phono-Vorverstärker Phono-M, was bei sorgfältiger Auswahl von Schaltungskonzept und Bauteilen machbar ist.

An den Mesungen gab sich die Phono-M keine Blöße. Die wichtige RIAA-Entzerrung erledigt die Vorstufe mit hoher Präzision

Klang: Die Phono-M baut ein absolut überzeugendes Klangbild auf. Manchmal möchte man auch mit dieser Vorstufe meinen, dass keine CD dieser Welt das Flirren von Gitarrensaiten derart überzeugend interpretieren oder Stimmen derart rund und natürlich in den Raum stellen kann. ...auch bei tieferen Frequenzen ist die Wiedergabe druckvoll und sauber.
Es gibt vielleicht um Nuancen besseres, aber auch vieles, was bei wesentlich höherem Preis viel schlechter ist. ...Thel beweist einmal mehr, dass ein sauberes Konzept immer noch die Grundlage für audiophile Wiedergabe ist.   ...für relativ wenig Geld ist ganz großer Klang möglich.  Siehe auch: Testbericht variable Phono-Entzerrkurven



2006
32Parametric-Equalizer TC-30  und Aktivweiche SAW-30
                                          Stereoplay-Selbstbaubeilage 11/2006

Aufgebaut als Subooferweiche mit 3-Kanal-Equalizer zur Korrektur von Raumresonanzen in einem Eckhornprojekt

Komentar-Auszüge:
Die erstklassige Aktivweiche von THEL hat drei Equalizerstufen eingebaut und klingt hervorragend...

...Noch besser (aber auch teurer) war die Lösung mit Aktivweiche von THEL (mit drei eingebauten Equalizerstufen)  ...die gutklingenden Tiefpassfilter und die richtig eingesetzten Equalizer-Punkte des THEL zeigen, wieviel Informationen ein wirklich guter Subwoofer aus den CDs herausholen kann.

Hinweis: Der Equalizer TC-30 ist eine frühere Version und wurde durch dasModul EQ-1HQ ersetzt



31Kondensatoren Glimmer.X und Film-Foil (KP)
                                HOBBY HiFi 5/2006
Die größte, beste und dynamischste HOBBY-HiFi-Superbox aller Zeiten - bestückt mit Kondensatoren von THEL.
Chassis-Vertriebe, Gehäusehersteller und Frequenzweichenproduzent (THEL) leisteten Pionierarbeit.
Herrausragendes Merkmal dieser Frequenzweichenversion sind die überragenden Glimmer-Kondensatoren.

Die Kondensatoren lässt Thomas Hartwig bei Cornell-Dubilier nach seinen Spezifikationen fertigen. Dieser Hersteller gehört zu den renomierten Kondensator-Produzenten dieser Welt. Die Firma entstand 1933 in den USA aus dem Zusammenschluss der Unternehmen Cornell und Dubilier. William Dubilier, auf dessen Konto 355 Patente gehen, erfand u.a. den Glimmerkondensator.
Auch die Kondensatorklasse darunter bezieht Hartwig von Cornell-Dubilier. KP's bis 10µF und MKPs von 15µF bis 47µF. Um auch bei hohen Kapazitäten der MKPs die Belastbarkeit hoch und die Verluste gering zu halten ...schaltet er mehrere Typen parallel. Der Erfolg ist messtechnisch nachweisbar.
Eine Alternativ-Weiche mit ebenfalls herausragenden Bauteilen wurde über eine Umschalteinheit mit THEL's Super-Netzwerk verglichen.

Klang: Der Unterschied (zu anderen herausragenden Kondensatoren) überzeugte die Hörtester schnell vom Sinn kostspieliger Frequenzweichenbauteile. Das Supernetzwerk hob den zunächst nicht wahrgenommenen, aber dennoch vorhandenen letzten feinen Schleier. Die Konturen wirkten noch schärfer, und gleichzeitig verschwand ein letzter Rest von Härte. Auch wenn die schon mit einigen herausragenden Bauteilen bestückte Basis-Version bereits ein musikalisches Erlebnis vermittelt, wie wir es zuvor nicht erlebt haben, setzt erst die High-End-Frequenzweiche (THEL), die ja noch einmal mit einem deutlichen Aufpreis verbunden ist, dem Projekt die Krone auf.
Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Frequenzweiche führte bei Thomas Hartwig zu einem aufwändigem, bis ins kleinste Detail durchdachten Aufbau - teurer, als Filternetzwerke üblicherweise ausfallen, aber technisch perfekt.

THEL
Super-Netzwerk



30Vorstufe VX-D     HOBBY HiFi 2/2006
Die neue THEL-Vorverstärkergeneration heißt VX-D. Der diskret aufgebaute OP Music-Amp 2000 musste einer Schaltung mit MOS-FET-Transistoren weichen, weil das Gehäuse des Music-Amps der Flexibilität Grenzen setzt.

Die Messungen im Labor verliefen fast schon langweilig, denn das Diagramm für den Frequenzgang besteht von 2Hz bis über 100kHz aus einem geraden Strich. Die Klirrfaktormessungen zeigen eher den Eigenklirr der Messanordnung.

Klang: ...vom ersten Moment an faszinierende Räumlichkeit...  Die Lautsprecher waren nicht mehr zu orten...  Im Vergleich mit der Röhrenvorstufe RVEC klanglich und räumlich ebenbürtig...   Mit dem VX-D gelingt es THEL, einen röhrenhaft musikalischen Vorverstärker in MOS-FET-Technik auf die Beine zu stellen.



29Röhren-Vorstufe RV-EC     Klang und Ton 1/2006
Hartwigs Modulserie erlaubt den Aufbau eines echten Vorverstärker-Kleinods, ohne gleich eine weitere Kreditlinie aufmachen zu müssen. Nach Hartwigs Vorstellungen tut's eine einzige Verstärkerstufe, der allerdings widmete er reichlich Aufmerksamkeit.

Neben der Verwendung edler Bauteile (Folien- und Glimmerkondensatoren) ist es vor allem die luxuriöse Stromversorgung, die dem THEL-Konzept klangliche Meriten einhaucht. Der diskret aufgebaute Hochspannungsregler stellt exzellente dynamische Eigenschaften zur Verfügung. Gleiches gilt für die Heizung... seperate Gleichspannungsregler für jede Röhre - viel mehr kann man nicht tun
...völlig ruhig.  ...selbst bei Rechtsanschlag des Lautstärkestellers ist ohne Signal fast nichts zu hören.

Klang: Völlig dynamisch, knackig und geradlinig.   ...tolle Abbildungsfähigkeit. Räume werden groß und klar abgegrenzt dargestellt. Einzelereignisse aber kompakt und klar umrissen transportiert.  ...das dürfte an einer Vielzahl von Endstufen der Fall sein

(Anmerkung: Die Vorstufe RV-EC ist nicht mehr im Programm)



2005
28Röhren-Vorstufe RV-EC     HOBBY HiFi 6/2005
Thomas Hartwig verfeinerte die Schaltung seines High-End Röhrenvorverstärkers RV-SN und versah sie mit einer anderen Röhre. So entstand das wesentlich günstigere Modul RV-EC. Das Thel trotzdem die gleiche Klangqualität verspricht ist erfreulich.

Beeindruckend geriet die Bandbreite des Vorverstärkers: Bis 1 Hertz hinunter war gerademal ein Pegelabfall von 0,3dB festzustellen und die obere Grenzfrequenz liegt mit 230 KHz für eine Röhrenschaltung enorm hoch.

Klang: Eine beeindruckende Vorstellung, die der erstaunlich preiswerte Vorverstärker ablieferte. Den Raum erweiterte er in der Breite und Tiefe  ...die Positionen der Instrumente noch stabiler und sauberer voneinander getrennt.

(Anmerkung: Die Vorstufe RV-EC ist nicht mehr im Programm)



27 Aktivbox Jeani mit THEL-Elektronik HOBBY HiFi 6/2005
3 x AccuSound 40, Aktivweiche SAW 30 und diverse THEL-Netzteile 
Entwickler Klaus Lorenz zaubert aus einer unscheinbaren Hülle einen beeindruckenden (Klang-)Körper. Seine Erfahrung mit den THEL-Modulen gaben für Lorenz den Ausschlag, einen Aktivlautsprecher mit maßgeschneiderter Elektronik zu konstruieren.
Im Hörraum waren keine Experimente der Einstellungen mehr nötig. Die von Lorenz ermittelten erwiesen sich als optimal.
Klang: Explosive Dynamik ist Jeanis Markenzeichen. Die zierlichen Lautsprecher überrumpeln ihre Zuhörer mit einer Pegelfestigkeit, die dopplet so großen Lautsprechern gut zu Gesicht stünde. Härte oder Glasigkeit, wie man sie sonst an der Grenze der dynamischen Möglichkeiten erlebt, sucht man vergebens. Eine stabile, plastische Räumlichkeit stellt sich mit großer Selbstverständlichkeit ein. Die Staffelung der Klangquellen gelingt in ihrer natürlichen Größe mit angemessen viel Luft dazwischen. ...kleine Maße, großer Klang.
JeanAudio
Weitere Testberichte Aktivboxen mit SAW 
2004
2001
2000
1999
1994



26Röhren Phonovorstufe RV-PH    HOBBY HiFi 5/2005
THEL komplettiert sein Röhrenverstärkerprogramm mit einer Phonovorstufe. THEL wäre nicht THEL, wenn er sich dazu keine Spezialität ausgedacht hat. Mit wenigen Handgriffen kann man von MM auf MC umstellen. Thomas Hartwig widmet sich gern und intensiv der alten Technik und feilt so lange daran, bis sie zu Höchstleistungen fähig wird.
Wie präzise das RIAA-Filter gelang, zeigten die Messungen. ...Schwankungen des Frequenzgangs lagen innerhalb kleinster Spielräume.   ...noch nicht einmal ein halbes dB... Rauschen war kein Thema. In Pianissimo-Passagen war eher das Rillengeräusch als irgendwelches Verstärkerrauschen zu vernehmen
Klang: Eine Spielfreude, wie sie im Transistorzeitalter nicht oft zu hören ist.   ...die räumliche Staffelung überzeugt mit einer Realität und Selbstverständlichkeit, wie sie nicht einmal der modifizierte CD-Player liefern konnte.   ...die aufgebaute THEL-Röhren-Phonokette sprang entscheidend weiter.


25MC-Übertrager MC-4     Image hifi 4/2005
Wie kommt man günstig an einen guten MC-Übertrager?
Ganz einfach: Lötkolben dazukaufen!
Ein hochinteressanter Bausatz...  Der Audiobausatz und Bauteilespezialist THEL bietet eine kleine fertig bestückte Platine mit zwei Übertragern des höchst renomierten schwedischen Trafoherstellers Lundahl an.
Was gefällt: Fürs Geld eine Schau.
Was fehlt: Gehäuse, Buchsen, Polklemme, bisschen Draht.
Was überrascht: Spielt ganz oben mit
Was tun: Basteln macht Spaß
Ergebnis: Preis-Leistungs-Relation ist schockierend gut.
Anmerkung: Modul MC-4 wird heute ersetzt durch MC-44


24Röhren-Endstufe Supertube 88     HOBBY HiFi 3+4/2005    Referenzgerät
Die beste Röhren-Endstufe aller Zeiten?
Thel bringt eine moderne Version von seit langem bewährten Konzepten für Röhrenendstufen auf den Markt. Schon um 1950 machten sich Entwickler über Gegenkopplung und Dämpfungsfaktoren Gedanken. Normale Gegenkopplungen kommen immer eine Idee zu spät, was zu andersartigen Verzerrungen führt. Hartwig übernahm ein Konzept, dass den Dämpfungsfaktor erhöht, indem der Ausgangsstrom den Eingang unmittelbar ohne Zeitverzögerung steuert und sich positiv auf den Klang auswirkt.
Durchweg eine gute Figur machten die Röhrenendstufen im HOBBY-HiFi-Messlabor. Auf einen Abdruck der Frequenzgänge verzichtet die Redaktion: Sie verlaufen im zur Verfügung stehenden Messbereich schnurgerade. Der von Hartwig angegebene Frequenzbereich von 5Hz bis 70kHz scheint absolut realistisch. Die im Labor ermittelten Ausgangsleistungen lagen höher als die Angaben von THEL und das sogar an einer Impedanz von 2 Ohm, an der viele Verstärker aufgeben. Die Additionsgegenkopplung hält ihr Versprechen. Wird sie zugeschaltet und getrimmt ermöglicht sie in dieser Röhrenschaltung Dämpfungswerte, wie man sie sonst nur bei Transistorschaltungen findet.
Klang: Im Vergleich zu den Stax-Endstufen veränderte sich der Hörraum nachhaltig. Die Röhren spielten mit einem deutlich erwachseneren Klangfundament auf. Vor allem im Tief- und Grundtonbereich klang das Musikmateriel voller und runder. Die Musik füllte den Raum massiver aus als bei den Stax-Endstufen.
Auf die Wirkung der Vierpunkt-Gegenkopplung wartete die Hörjury mit Spannung. ...die verbesserte Kontrolle war gut zu hören. Der Abstand zur Stax vergößerte sich noch einmal ein Stück.
Gerade im direkten Vergleich mit "gut abgehangener" Transistortechnik zeigen die beiden Supertubes, dass aktuelle Röhrenverstärker ihren ganz speziellen Reiz haben. Viel wichtiger ist der von THEL wiederentdeckte Schaltungskniff der Additionsgegenkopplung, die sowohl messtechnisch als auch klanglich eine spürbare Verbesserung bringt

(Anmerkung: Die Endstufe Supertube88 ist nicht mehr im Programm)




23Leitplastikpoti CP2500     Stereoplay 7/2005   S. 118
Aufbau einer Passiv-Vorstufe

Vergleich mit den allerbesten Vorstufen

...wenn es um die frische Luft in den Höhen, um Strahlung und um subtile, anrührende Feinheiten ging, ließ sich der Holzkasten (dort war das Poti CP2500 eingebaut) nicht mehr abhängen. Wenn er nicht gar - so hörten es nicht alle, aber doch einige der Juroren - bei einigen CD-Titeln in Führung ging. 
Das Schönste am Eigenbau zählt letztlich nicht eine bloß gekaufte, sondern eine selber geschaffene High-End Welt



2004
 
22Leitplastikpoti CP2500    HOBBY HiFi 4/2004

Großer Potentiometertest
Die Spitze des Testfeldes markieren THELs Leitplastikpoti und die digitale Lösung von Steinmusic. Dahinter sortieren sich das (blaue) Kohleschichtpoti von THEL, der Elma-Stufenschalter und das modifizierte Steinmusic Alps-Poti, die gegenüber dem ALPS RK27 und Panasonic-Poti den gewissen Kick in Sachen Räumlichkeit vorraus haben. 
Das Thel-Poti zeigt, dass das althergebrachte Schleifer-Prinzip in Kombination mit modernster Werkstofftechnologie noch lange nicht ausgedient hat



216-Kanal Vorstufe mit VX-Pro 2000     HOBBY HiFi Spezial 1  (2004)
Für Dolby. 5.1, inkl. Fernbedienung.
Der Audioelektronik-Spezialist Thomas Hartwig ist bekannt für seine Vorverstärker- und Endstufenmodule. Dank eines ausgefeilten Sortiments, in dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, gelingt der Aufbau von Vorverstärkern, Endstufen und aktiven Frequenzweichen für praktisch jeden Zweck. HOBBY HiFi erprobte eine Sechskanal-Vorstufe für 5.1-Surround
Klang: ...sie besitzt die Souveränität und klangliche Neutralität, die man von einem High-End-Gerät erwarten darf.  ... bis an die dynamischen Grenzen des Gesamtsystems blieb der Klang klar und sauber durchzeichnet, verblüffend locker und nicht im Mindesten angestrengt. Thels Vorstufe bewährte sich im Surroundbetrieb sowohl klanglich als auch durch das überzeugende Bedienkonzept. Beifall verdient nicht nur die Qualität der Komponenten, sondern auch des Gesamtkonzepts...(Weiter unten 6-Kanal-Endstufe)
(Anmerkung: Das Modul VX-Pro 2000 ist optimiert und durch die Version VX-D ersetzt worden).

Weiterer Testbericht
mit VX-Pro
als Stereoversion 2001


20Aktivweiche SAW    HOBBY HiFi 3/2004

Komplettes Aktivsystem mit THEL-Elektronik und Visaton-Lautsprechern
Wer seine Lautsprecher aktivieren oder gleich Aktivlautsprecher bauen möchte, findet bei Thomas Hartwig alle für ein solches Projekt erforderlichen Komponenten. HOBBY-HiFi stellte aus THEL-Modulen ein komplettes Aktivsystem zusammen und rüstete die VOX300 damit zum Aktivlautsprecher um.

Die Thel-Aktivweiche arbeitet generell mit Filtern 4. Ordnung die mit 24dB/Oct sehr steil abfallen. Theoretisch sollte mit der größeren Steilheit eine Verschlechterung des Impulsverhaltens einhergehen. Die Messungen der Impulsantworten belegen aber, die passive (12dB/Oct) und aktive (24dB/Oct) in dieser Disziplin völlig identisch agieren.

Klang: Angesichts der überzeugenden Qualitäten der passiven VOX fällt es schwer an eine nochmalige deutliche Qualitätssteigerung durch Aktivierung zu glauben. Doch erklimmt die vollaktive noch eine weitere Stufe. Den größten Vorteil schöpft der Bass. ...noch sauberer tiefer, klarer, detailreicher, weniger mächtig im oberen Bereich, druckvoller und zwingender dafür ganz unten herum. Er ist einfach in allen Belangen besser als passiv. Die Vorteile werden um so klarer, je höher die Lautstärke steigt.
Die mächtigen Lautsprecher zeichnen feinste Details unerhört liebevoll nach, lösen komplexe Passagen unendlich sorgfältig auf. Die Musik ist in einem Maß durchhörbar, das mancher Zuhörer nicht für möglich hielt, bevor er die aktive VOX300 erleben durfte.

Weitere Testberichte Aktivboxen mit SAW
2005
2001
2000
1999
1994



2003
19Endstufe AccuSound100    HOBBY HiFi 6/2003
Das Bessere ist des Guten Feind - aber es ist schwierig etwas besser zu machen, was ohnehin zum Besten gehört. Thomas Hartwig suchte und fand Details, um seine High-End Endstufe zu optimieren.
Die Detailverliebtheit, mit der Hartwig seine Produkte aufbaut, ist beispielhaft...
... Wie schon mehrfach erlebt, gibt sich ein Gerät aus Hartwigs Entwicklung im Labor keine Blöße. Schnurgerade verläuft der Frequenzgang von 14 Hz bis 400kHz bei Null dB. 7Hz bis 1,5 Megahertz bei -3dB...
Klang: Vor allem im Bassbereich zeigte sie der "Stax" die Grenzen auf. Sie ist druckvoller und gleichzeitig präziser...
... Sie ist im Hochonbereich eine Idee runder und weicher als die Vorgängerversion, ohne an Präzision und Dynamik zu verlieren...
... Power und Spritzigkeit stehen dabei in allen Lebenslagen zur Verfügung...
... Mit dem AccuSoundmodul kann man Verstärker der absoluten Spitzenklasse realisieren...
... kein anderer Hersteller liefert ein solches Konzept in einer derartigen Qualität und Variabilität.

Weitere Testberichte
der AccuSound 100
19952008


18Equalizer TC-2000      Stereo 3/2003
Das dritte Paar Boxen gekauft und immer noch zu viel Bass?
Teure Kabel, trotzdem kein "Raum?" Hier ist sie: die Lösung für 90% aller Raum-Akustikprobleme.
Der Aufbau des Equalizers mit einer Akkuversorgung gestaltet das Ganze audiophil unangreifbar.
Klang:Das Resultat: Leichtigkeit, Entspanntheit, ein federnder agiler Tiefton. Zugegebenerweise schadet der THEL Equalizer der Dynamik nur minimal. In feindynamischer Hinsicht eine tolle Sache ist die Akkuversorgung, die sich recht deutlich in Szene zu setzen weiß.
... Die Frage ist, ob die vielleicht kleinen klanglichen Verschlechterungen durch ein zusätzliches Gerät im Signalweg durch eine korrekte Filterung wieder wettzumachen sind. Die Antwort ist in fast allen erdenklichen Fällen ein vehementes "JA". Sie dürfen sich auf klangliche Höhenflüge freuen.
(Anmerkung: Der Equalizer TC-2000 ist optimiert und durch die Version EQ1-HQ ersetzt worden).


2002
17Equalizer TC-2000      HOBBY HiFi 5/2002

...ein Unwort ist im Beisein eines HiFi-Puristen gefallen: Equalizer. Wie kommt ein anerkannter High-Ender wie Thomas Hartwig dazu, an ein solches Gerät zu denken, es auch noch zu bauen? Eine Annäherung an ein Tabu-Thema.

Klang: Darauf hat die Fangemeinde lange warten müssen: Ein audiophiler Equalizer, der Raumakustikprobleme beseitigt, ohne dabei Neue hinzuzufügen. Die Voraussetzung ist geschaffen, dass die Lautsprecher ihre womöglich bisher verborgen gebliebenen Qualitäten frei entfalten können.
(Anmerkung: Der Equalizer TC-2000 ist optimiert und durch die Version EQ1-HQ ersetzt worden).



16Phonovorstufe VP-2000      HOBBY HiFi 3/2002
Thels selbstentwickelter Audio OP Music Amp 2000 bot sich geradezu an, ihn für den neuen alten Kult um die schwarze Scheibe zu mobilisieren...
... Die Messergebnisse stellen extrem zufrieden...
Klang:  ...die Auflösung der Musik darf als phänomenal gelten...
...der 80-fache "Akku-Overkill" sicherte einen knappen aber entscheidenden Vorsprung gegenüber der Netzstromvariante....
...Es ist erstaunlich, wie schön warm, lebendig und präzise Musik aus einer vom Prinzip her so alten Technologie klingen kann...
...wie gut ein so sensibles System wie eine Phonovorstufe hinter einer Akkuversorgung aufgehoben ist, durften wir staunend in unserem Hörraum erleben.
Anmerkung: Das Modul wurde 2006 durch das höherwertige, endgültige Modul Phono-X ersetzt.


15Röhren-Vorstufe RV-SN      HOBBY HiFi 2/2002    Referenzgerät
Wenn sich jemand von gewohntem Terrain wegbewegt und mit dem gesammelten Erfahrungsschatz Traditionen neu entdeckt, sind interessante Lösungen nicht weit. Thel's erster Vorverstärker, der auf Röhrentechnik basiert, wartet mit diversen interessanten und diskutierbaren Lösungen auf. In unserem Labor musste sich das Ergebnis Thel's technischer Zeitreise beweisen.
... So viel Akribie und Liebe zum Detail zahlt sich aus.
Klang:  ...sie löst unglaublich fein auf...  Bässe bis in die untersten Register sind beeindruckend klar,straff, voluminös, ohne im Mindesten zu übertreiben. Beindruckend weite und tiefe Rauminformationen der Musikkonserve. Die Messergebnisse unterstreichen diesen Eindruck.
...wirklich saubere Arbeit, die Thomas Hartwig mit seinem ersten Röhrenvorverstärker abliefert. Klanglich und messtechnisch lässt sich nachvollziehen, dass die Maßnahmen greifen. Und die Verarbeitung setzt, wie von Thel nicht anders gewohnt, ohnehin Maßstäbe, daher: Gratulation zur gelungenen Zeitreise.
(Anmerkung: Die Vorstufe RV-SN ist optimiert und durch die Version RV-EC ersetzt worden).


2001
14Endstufe IQ-Amp 6-Kanal-Version      HOBBY HiFi 5/2001
Auf der Basis seines diskret aufgebauten Audio-Operationsverstärkers "Music-Amp-2000" entwarf der Elektronikspezialist Thomas Hartwig das Endstufenmodul "IQ-Amp", das für den kompakten Aufbau mehrkanaliger Leistungsverstärker ideal geeignet ist.
Flexibel einsetzbar und klanglich überzeugend - THEL bietet ein Endstufenkonzept, das für fast jeden Bedarf die richtige Lösung bereit hält.
Klang:  ... die THEL-Elektronik ist bestimmt kein Weichzeichner, ganz im Gegenteil: Sie stellt mitunter sogar filigrane Nebensächlichkeiten schonungslos in den Mittelpunkt des Geschehens. Diese Charakteristik fördert den Spaß-Charakter wenn Filme mit hochqualitativem Soundtrack laufen...
Sie liefert mühelos hohe Pegel. ...die im Labor durchgeführte Leistungsmessung ergab uneingeschränkte Zwei-Ohm-Laststabilität...
Für THX-Original-Lautstärke reicht es an wirkungsgradschwachen Lautsprechern nicht ganz. Aber dafür hält THEL ja noch seine Endstufen "AccuSound100" bereit.  (Weiter oben 6-Kanal Vorstufe).
(Anmerkung: Die Endsufe IQ-Amp ist optimiert und durch die Version AccuSound 40ersetzt worden).



13Netzfilter    Klang u. Ton 5/2001  Gehäuseaufbau mit 6 Steckdosen und Trenntrafo
Netzstörungen sind etwas Handfestes, mit dem man feinsinnige Musikfreunde in den Wahnsinn treiben kann. Dazu bedarf es nur einer elektrischen Kaffeemühle, deren Nervenzerfetzendes Bürstenfeuer garantiert in jeden Röhrenempfänger im Umkreis von 50 Metern einstreut. Als EMK wandert das breitbandige Impulspaket solcher Störer zurück ins Netz, wo es sich mit den Signalen von Babyphonen, Bohrmaschinen, Schaltnetzteilen und neuerdings Internet-Datenströmen vereint. Direkt hörbar sind zumeist nur wenig Störungen. Oft sind es aber gerade die unhörbaren Signale, die den größten Ärger bereiten. Bei audiophilen Geräten können sie die Gegenkopplung aus dem Takt bringen, dass es zu Kompressionseffekten kommt. Bei CD-Spielern muss man dagegen mit den gefürchteten "Glitches" im Bereich der digitalen Signalverarbeitung rechnen.
Thel bietet professionell gekapselte Single-Phase-Filter an, eine nicht ganz billige, aber jedenfalls amtliche Lösung. Welche Konfiguration der Kunde in den einzelnen Zügen verwendet, hängt überwiegend von den versorgten Geräten ab. Durch einen zusätzlichen Trenntrafo kann durch die galvanische Trennung vom Netz ein eventueller Gleichspannungsanteil herausgefiltert werden.
Die Wirkung eines Netzfilters ist zwar deutlich subtiler als das Hinzuschalten eines Subwoofers, und leider ist das Redaktionsgebäude mit Filtern ausgestattet, so dass die Suche nach einem verschmutzten Netz ergebnislos verlief. Glücklicherweise konnte ich einen historischen Staubsauger besorgen. Sah aus wie die Rakete von "Nick dem Weltraumfahrer". Nach dem Einschalten produzierte der Raketensauger ein imponierendes Bürstenfeuer, bei dem man im abgedunkelten Raum hätte Zeitung lesen können. Bei voll aufgedrehter Lautstärke eines Verstärkers (natürlich ohne Signal) war in der Tat ein sehr befriedigendes Prasseln zu hören, stark höhenbedämpft, aber doch sehr störend. Nach Zwischenschalten des Netzfilters ein durchweg erfreuliches Resultat: Kein Prasseln mehr, und auch kein Knacks beim Ein- und Ausschalten des Saugers.



12Aktives Subwoofermodul      HOBBY HiFi 3/2001
Aufbau mit AccuSound100 und SAW für den Titan-Sub mit Mivoc HCM 12T
Dampfkraftwerk. Um seine Qualitäten voll ausschöpfen zu können benötigt der Titan Sub eine aktive Frequenzweiche sowie eine leistungsstarke Endstufe. Beides fanden wir im Lieferprogramm der Firma THEL.

Die feinfühlige Einstellung der Trennfrequenz zu den Satellitenlautsprechern ist sehr zu begrüßen. Der benötigte hohe Dämpfungsfaktor und die Ausgangsleistung der Endstufe für den HCM 12T würde die kleineren handelsüblichen Subwofer-Module überfordern.
Fazit: Mit der THEL-Elektronik SAW 30 und der AccuSound 100 ist Subwoofer-Elektronik auf höchstem Niveau realisierbar.

Weitere Testberichte Aktivboxen mit SAW
2005
2004
2000
1999
1994


11Vorstufe VX-Pro 2000      HOBBY HiFi 1/2001
Selbstbau mit High-End-Komponenten. Zwie Vorstufenmodule, symmetrische Betriebsspannung, Lautstärkesteller, Eingangswahlschalter und Cinchbuchsen, und fertig ist der Vorverstärker.
Das hier beschriebene Gerät ist nach diesem Kochrezept hergestellt worden, wobei die Auswahl möglichst hochwertiger Komponenten natürlich ausschlaggebend für die Klangqualität ist. Das beginnt bei der kanalgetrennten Stromversorgung mit vergossenen Ringkerntrafos. ...Netzfilter, Siebungen mit 16 Becher-Elkos und ultraschnelle Dioden...
Klanglich zählt der Vorverstärker zum Besten, was wir je in unserem Hörraum stehen hatten. Jedoch konnte sich bisher kein Vorverstärker auf Dauer halten: Die Direktverbindung vom CD-Spieler (Onkyo DX-6870) zu den Stax-Endstufen lag klanglich immer deutlich vorn.
Das ändert sich mit dem VX-Pro 2000: Er besitzt die Souveränität und klangliche Neutralität, die man von einem High-End-Gerät erwartet. Klanglich ist er in der Kette nicht auszumachen, ohne und mit Vorverstärker im Signalweg ist der Klangcharakter exakt der gleiche, außer der gesteigerten Dynamik.
Eine Vollaussteuerung ist jedoch ohne Vorstufe mit der Onkyo-Stax-Kombination nicht möglich. Immer wenn es krachen soll, muss ein Vorverstärker her. Diesen hier könnten wir uns als Dauerlösung vorstellen - womit er alles zuvor dagewesene aussticht.
Eine uneingeschränkte empfehlenswerte Komponente also, die dank des Selbstbau-Konzepts nur unglaublich viel preiswerter ist als vergleichbare Fertiggeräte.
(Anmerkung: Die Vorstufe VX-Pro ist optimiert und durch die Version VX-D ersetzt worden).
Weiterer Testbericht der VX-Pro als 6-Kanalvorstufe 2004  oder der Vorgängertyp VX-Pro (1998)


2000 - 1992
teilweise historisches
103-Kanal-Endstufe Triamp mit Aktivweiche SAW 30      HOBBY HiFi 2/2000
3-Wege Aktiv-Verstärker komplett mit Netzteil, Weiche, Schutzmodul, Netzautomatik.  In Kombination mit einem 3-Wege Aktiv-Lautsprecher.
Immer wieder tragen begeisterte Leser ihren Herzenswunsch an die HOBBY-HiFi Redaktion heran: "Baut doch mal einen Aktivlautsprecher". Und das mit einigem Recht: Schließlich bietet das Konzept einer elektronischen Frequenzweiche mit nachfolgenden Leistungsverstärkern handfeste Vorteile. Dieser Beitrag erklärt ausführlich, worauf es ankommt und beschreibt minutiös den Bau der Dreiweg-Konstruktion "Aktiv 3".
Klang:  Schon die ersten Klänge ließen aufhorchen. ...Ausgesprochen farbenfroh modelliert die schlanke Standbox ein weiträumiges Klangbild, das nur so von Details strotzt.  ...Jedes Detail ist mühelos erkennbar, steht absolut selbstverständlich da und läuft niemals Gefahr, durch etwas anderes verdeckt zu werden.  ...Bis zu wirklich respektablen Lautstärken bleibt die Aktiv 3 völlig beherrscht. Mit der Aktiv 3 ist der Nachweis erbracht, welches Potential in der Aktivtechnik steckt. Der Lautsprecher klingt absolut authentisch und begeistert mit seiner kraftvoll zupackenden Art.
(Anmerkung: Die Dreifach-Endstufe TriAmp wird nicht mehr hergestellt. Ähnliche Aufnauten sind mit dem aktuellen Modul AccuSound 40 möglich).
Weitere Testberichte Aktivboxen mit SAW
2005
2004
2001
1999
1994



9Subwoofer Incognito            Klang und Ton 2/1999
mit 2 Isophon Tieftöner PSL300- Compound, AccuSound und SAW
Selbst für Compoundgehäuse fällt Hartwigs Incognito-Subwoofer erstaunlich platzsparend aus. Der Grund liegt in der Wahl eines geschlossenen Gehäuses. Die Abstimmung des Gehäuses gelang lehrbuchmäßig. Bei der Elektronik kann Thomas Hartwig aus dem Vollen schöpfen. Die elektronische Frequenzweiche SAW errechnet aus der Filterkurve des Tieftonzweiges die korrespondierende Übertragungsfunktion für die Satellitenlautsprecher. In der Summe ergibt sich wieder eine lineare Übertragungskurve - elektronisch.
Der Subwoofer zeigt ein lupenreines Hochpassverhalten mit 12dB Abfall. Die Tiefbasskorrektur ermöglicht im Extremfall eine untere Grenfrequenz von 25Hz. In dieser Einstellung liefert der verblüffend handliche Subwoofer geradezu unglaubliche Tiefbässe.
Klang: Der Bass geht bruchlos in die plastische Abbildung der Satellitenlautsprecher MPR II von ASE (KuT 1/99) über. Er überzeugt mit pulvertrockener Präzision. Dynamikgrenzen scheint er nicht zu kennen. Bei ohrenbetäubender Lautstärke schwenken eher die Satelliten mit der weißen Fahne. Durch die Abtrennung der tiefen Frequenzen gewann die MPR II nochmals an Dynamik. Speziell großorchestrale Darbietungen besaßen noch mehr Wucht. Wer also das letzte Quäntchen Dynamik nutzen möchte, ist gut beraten, seine Sat-Lausprecher von der Last der Tiefbasswiedergabe zu bfreien.
(Anmerkung:Das Isophon-Chassis ist heute nur noch sehr schwer oder gar nicht mehr erhältlich).
Weitere Testberichte Aktivboxen mit SAW:
2005
2004
2001
2000
Weiteres Subwoofermodul:
2001
1994



8Phonovorstufe Majestic     Klang und Ton 6/1998
Hochwertige Verstärker verzichten immer mehr auf einen Phonoeingang. Diese Lücke schließt die Fa. Thel mit einem ausgereiften Konzept auf High-End-Niveau. Eingang wahlweise asymmetrisch oder symmetrisch. Die symmetrische Betriebsweise ist bei weitem vorzuziehen, denn jedes Tonabnehmersystem gibt ohnehin symmetrische, also massefreie Signale ab. Die meisten Plattenspieler lassen sich umbauen.
Nur Bauteile höchster Qualität verwendet Hartwig . Das passive RIAA-Netzwerk besteht aus Präzisionswiderständen und 1% KP-Kondensatoren. Versorgt wird das Ganze mit einem Akkunetzteil um die Beeinflussung durch die Betriebsspannung so gering wie möglich zu halten.
Klang: Seit 1995 spielt in der Redaktion das Scheu-Laufwerk. mit wechselnden Vorverstärkern, darunter auch einigen hochkarätigen Geschossen. So exakt und präzise, dabei luftig-leicht vollkommen unangestrengt und dennoch äußerst dynamisch hat es zuvor niemals geklungen. ...für vergleichsweise wenig Geld bietet er Klangqualität, die Ihresgleichen sucht.
(Anmerkung: Die Majestic wurde durch das Modul VP-2000 abgelöst).


7Vorstufe VX-Pro 1998    Als Fertigmodule in Klang und Ton 4/1998
(und als Bausatz in Klang und Ton 1/1996)
VX-Pro vereint zahlreiche unter klanglichen Gesichtspunkten optimierte Details. Das Platinenlayout berücksichtigt Zusammenhänge von Störstrahlungen, Stromrauschen, minimale Brummspannung, klanglich optimierte Masseführung.
Klang: Der VX-Pro sorgt für ein zupackendes Klangbild. Er bildet Konturen sehr scharf und exakt ab. Details modelliert er äußerst plastisch aus dem musikalischen Geschehen heraus. Im Tieftonbereich überzeugt er mit konturenscharfen Bässen und einem ungeheuer souveränen und straffen Bassfundament.

(Anmerkung: Die VX-Pro 1998 wird nicht mehr hergestellt. Die aktuelle Version nach der VX-Pro2000 ist heute die Ultra-High-End-Vorstufe VX-D).



6Drehstromnetzteil            Klang und Ton 5/1997
Die Idee ist so schlüssig, dass es verwundert, dass noch niemand sie in die Tat umgesetzt hat. Eine Drehstromversorgung aller HiFi-Gräte verbessert die Qualität der Netzversorgung drastisch. Ein gleichgerichteter Dreiphasenstrom enthält schon ohne Siebung eine mehr als zehnmal kleinere Brummspannung als ein Einphasenwechselstrom. Dadurch wäre nur ein Zehntel der Siebung erforderlich. Zwar sind drei Trafos nötig, aber jeder braucht nur ein Drittel der Leistung zu verkraften. Thomas Hartwig versorgt die HiFi-Gemeinde mit allem was erforderlich ist.
Fazit: Mit seinen Komponenten für ein Drehstromnetzteil eröffnet THEL einen völlig zu unrecht bisher vernachlässigten Weg zur Klangverbesserung aller HiFi-Geräte.

(Anmerkung: Dieses Drehstromnetzteil lässt sich weiterhin mit unseren heutigen Modulen aufbauen)



5Phonovorstufe VX-5021 P            Klang und Ton 3/1996
Um die gestellten High-End-Anforderungen erfüllen zu können, scheidet eine einzige Verstärkerstufe aus. Ein zweistufiger Aufbau mit 30dB je Stufe bietet die Möglichkeit, passive Hochton- und aktive Tieftonentzerrung des Phonosignals mit voneinander unabhängigen Filtern durchzuführen, die sich gegenseitig nicht beeinflussen und zudem eine exakte Nachbildung der RIAA-Kennlinie ermöglichen.
Eine geschickte Auswahl der OP-Amps war erforderlich in Bezug auf Verzerrungsanstieg, Frequenzbereich, Rauschen bei hoher Verstärkung. Denn Datenblattangaben beziehen sich nur auf nierige Standardwerte (Verstärkung eins oder zehn, f = 1kHz). Die ausgesuchten zwei OPs wurden obendrein in höheren Selektionsstufen geordert. Auf die Spitze getrieben wird das Ganze durch ein Akkunetzteil mit anschließender großer Elkosiebung.
Der Klang des VX5021P lässt sich am besten mit luftig und elegant umschreiben. Er lässt der Musik mehr Freiraum, in dem sie sich ungehindert entfalten kann. Bemerkenswert ist der extrem tiefreichende Bass, der sich federnd leicht entwickeln kann. Die Räumlichkeit bereitet er unglaublich selbstverständlich auf. Die Höhen sind ohne jeden Anflug von Angestrengtheit. Andererseits deckt er Fehler des Toningenieurs schonungslos offen. Die guten Aufnahmen machen mit diesem Vorverstärker Spaß wie schon ewig nicht mehr.

Anmerkung: Das Modul wurde kurze Zeit später eingestellt, da der OP-Hersteller die geforderte Selektionsstufe nicht mehr liefern konnte.
Spätere - wesentlich aufwändigere Versionen: Majestic dann VP-2000. dann Phono-X
Wiederauflage der Schaltung VX-5021P durch noch bessere OPs und optimierte Schaltungsumgebung durch das Modul Phono-M im Jahre 2006



4Erster Test Endstufe AccuSound100     Klang und Ton 5/1995
Das Streben vieler Verstärkerentwickler ist aufs Sparen ausgerichtet, vornehmlich am Material, möglichst nicht am Klang. Was dabei herauskommt, wenn Sparen tabu ist, demonstriert Thomas Hartwig mit seiner AccuSound100 Endstufe.
Für einen ausführlichen Hörtest stellte Hartwig eine in Doppel-Mono-Anordnung aufgebaute Endstufe zur Verfügung, die pro Kanal mit einem 500VA-Trafo bestückt war.
Klang: Solch ein zupackendes , agiles und temperamentvolles Klangbild bieten nur sehr wenige Endstufen. Bemerkenswert ist die Souveränität, mit der diese Endstufe selbst extrem wirkungsgradschwache Lautsprecher zur Bestform auflaufen lässt. Räumlich bringt sie das Klanggeschehen auf den Punkt, ohne an Weiträumigkeit oder Luftigkeit zu sparen. Die Detailauflösung ist vorbildlich, und zwar gleichermaßen bei geringer Lautstärke wie bei extrem hohem Abhörpegel.Knochentrocken gibt sie Bassimpulse wieder und entlockt den Lautsprechern ungeahnte Tieftonqualitäten. Die AccuSound 100 ist eine höchst interessante, vorzüglich klingende und extreme Leistungsreserven bietende Endstufe.

Weitere Testberichte
der AccuSound 100
20032008


3Erster Test Aktivweiche SAW 3      AUDIO 8/1994
Ein Subwoofer-Selbstbauvorschlag des Zeitschriftenmagazins AUDIO mit dem JBL-Tieftöner 2235 H.
BR-Gehäuse 105 Liter, Aktivweiche SAW mit Akkunetzteil.

Fazit des Subwoofers: Erreicht nicht ganz die Präzision des 15er Klipsch, bringt dafür aber noch mehr Druck und Wucht im Tiefstbassbereich - ebenbürtig, nur mit anderem, deutlich satterem Charakter.

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2Erster Test Akku-Netzteil ACT 2000     Klang und Ton 3+5/1994
Für Bleiakkus bis 10Ah
Im Verleich zu Trafonetzteilen besitzen Akkus den Vorteil einer vollkommen störungsfreien Ausgangsspannung. Ohne Schaltungsmaßnahmen kommt aber auch eine akkubetriebene Verstärkerschaltung nicht aus. Thomas Hartwig ist Spezialist für Akkunetzteile. Er bietet sämtliche für den Aufbau erforderlichen Einzelteile an. Das Herzstück ist das Lade- und Steuergerät. Es prüft auf Kurzschluss, drohende Tiefentladung, usw. und schaltet nur für den Fall, wenn alles in Ordnung ist die Spannung bis zum Verstärker.
Fazit: Die THEL-Akkunetzteile sind sehr betriebssicher aufgebaut sodass die Praxistauglichkeit gewährleistet ist. Über Klang und sonstige Erfahrung wird in kommenden Ausgaben berichtet.

(Anmerkung: Seit dem Jahre 2001 bieten wir das neue System ACT-150 NiMH an)



1
Der erste Testbericht
eines THEL-Moduls erschien im Jahre 1992.
Es war das Subwoofermodul AS-300. Wir waren damals einer der wenigen, die ein solches Konzept angeboten haben. Dennoch haben wir es später wieder eingesellt, da das Interesse an unseren hochwertigeren Systemen mit AccuSound und SAW immer wesentlich größer war.
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Subwoofer-Satelliten-Modul AS-300    Klang und Ton 3/1992
Eine kompakte Lösung für ein Subwoofer-Satellitensystem. Alle Endstufen samt Frequenzweiche in einem Modul. Auf der Rückseite befinden sich sämtliche Anschluss- und Bedienelemente: Kaltgerätebuchse, zwei vergoldete Cinchbuchsen, Pegelsteller für Tieftonkanal und Tiefbassanhebung sowie zwei Polklemmen zum Anschluss der Satellitenlautsprecher. Die Trennfrequenzen (24dB/Oct) sind über steckbare Kondensatoren wählbar.
Für den Testaufbau bestückte K&T ein Subwoofergehäuse mit dem Carbon-Tieftöner CGA 10W von Davis (K&T3/91). Die Satelliten - ein Pärchen KEFSAT 27 bestückt mit dem KEF B110B und dem T27A.
Klang: Der erste Klangeindruck hätte die Hörtester zu der Vermutung veranlassen können., ein Paar ausgewachsener Standboxen wären zugegen gewesen. Das AS 300 bringt einen außerordentlich präzisen und detailreichen Bass zu Gehör. Im Mitteltonbereich gehen die Endstufen des AS 300 verfärbungsfrei zu Werke. Stimmen klingen natürlich, die Klangfarbe von Musikinstrumenten bleibt erhalten.
Eine Möglichkeit mit wenigen Handgriffen ein aktives Dreikanal-Lautsprechersystem aufzubauen.
Leistung: 120W/40W/40W.  Preis ca. 800 DM
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Leidenschaft ist nicht zu stoppen
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